{"id":48285,"date":"2026-08-04T08:51:38","date_gmt":"2026-08-04T08:51:38","guid":{"rendered":"https:\/\/uvida.de\/?p=48285"},"modified":"2026-08-11T08:04:04","modified_gmt":"2026-08-11T08:04:04","slug":"grundumsatz-berechnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/uvida.de\/en\/2026\/08\/04\/grundumsatz-berechnen\/","title":{"rendered":"Grundumsatz berechnen: Grundlagen, Methoden und warum Formeln in der Praxis an ihre Grenzen sto\u00dfen"},"content":{"rendered":"<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"48285\" class=\"elementor elementor-48285\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-661a4da6 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"661a4da6\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-2349a48f elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"2349a48f\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h2>Was ist der Grundumsatz \u2013 und warum ist er so wichtig?<\/h2><p>Der Grundumsatz beschreibt die Energiemenge, die der K\u00f6rper in vollst\u00e4ndiger Ruhe ben\u00f6tigt, um alle lebenswichtigen Funktionen aufrechtzuerhalten: Herzschlag, Atmung, K\u00f6rperw\u00e4rme, Zellerneuerung und Organfunktionen. Er macht je nach Person weit \u00fcber die H\u00e4lfte des gesamten t\u00e4glichen Kalorienbedarfs aus \u2013 und ist damit die wichtigste Stellschraube in jeder ernsthaften Ern\u00e4hrungs- und Trainingsplanung. Wer als Personal Trainer, Physiotherapeut, Arzt oder Ern\u00e4hrungsberater mit Menschen arbeitet, die ihre K\u00f6rperzusammensetzung verbessern, Gewicht reduzieren oder ihre Leistungsf\u00e4higkeit steigern m\u00f6chten, kommt am Grundumsatz nicht vorbei. Er bildet die Grundlage f\u00fcr jede Kalorienplanung, f\u00fcr die Makron\u00e4hrstoffverteilung und jede fundierte Empfehlung rund um Ern\u00e4hrung und Training. Doch wie genau l\u00e4sst sich der Grundumsatz berechnen? Welche Methoden gibt es \u2013 und wo sto\u00dfen sie an ihre Grenzen? Dieser Artikel gibt einen strukturierten \u00dcberblick \u00fcber Grundlagen, g\u00e4ngige Berechnungsformeln und die entscheidende Frage, die viele Fachleute in der Praxis besch\u00e4ftigt: Warum stagnieren Klienten trotz korrekter Kalorienplanung?<\/p><h2>Die wichtigsten Formeln zum Grundumsatz berechnen<\/h2><h3>Die Harris-Benedict-Formel<\/h3><p>Die Harris-Benedict-Formel geh\u00f6rt zu den \u00e4ltesten und bekanntesten Methoden, um den Grundumsatz zu berechnen. Sie wurde urspr\u00fcnglich 1919 entwickelt und sp\u00e4ter \u00fcberarbeitet. Die Formel nutzt K\u00f6rpergewicht, K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe, Alter und Geschlecht als Eingabewerte.<\/p><p>F\u00fcr M\u00e4nner lautet die revidierte Version: Grundumsatz = 88,362 + (13,397 \u00d7 Gewicht in kg) + (4,799 \u00d7 Gr\u00f6\u00dfe in cm) \u2212 (5,677 \u00d7 Alter in Jahren)<\/p><p>F\u00fcr Frauen: Grundumsatz = 447,593 + (9,247 \u00d7 Gewicht in kg) + (3,098 \u00d7 Gr\u00f6\u00dfe in cm) \u2212 (4,330 \u00d7 Alter in Jahren)<\/p><p>Das Ergebnis gibt die gesch\u00e4tzte Kalorienmenge an, die der K\u00f6rper t\u00e4glich in Ruhe verbraucht. Dieser Wert dient als Ausgangspunkt f\u00fcr die Berechnung des Gesamtkalorienbedarfs, indem er mit einem Aktivit\u00e4tsfaktor (PAL-Wert) multipliziert wird.<\/p><h3>Die Mifflin-St.-Jeor-Formel<\/h3><p>Eine modernere Alternative ist die Mifflin-St.-Jeor-Formel aus dem Jahr 1990. Sie gilt in der wissenschaftlichen Gemeinschaft als etwas pr\u00e4ziser als Harris-Benedict, weil sie auf einer aktuelleren Datenbasis beruht.<\/p><p>F\u00fcr M\u00e4nner: Grundumsatz = (10 \u00d7 Gewicht in kg) + (6,25 \u00d7 Gr\u00f6\u00dfe in cm) \u2212 (5 \u00d7 Alter in Jahren) + 5<\/p><p>F\u00fcr Frauen: Grundumsatz = (10 \u00d7 Gewicht in kg) + (6,25 \u00d7 Gr\u00f6\u00dfe in cm) \u2212 (5 \u00d7 Alter in Jahren) \u2212 161<\/p><p>Auch hier flie\u00dfen nur anthropometrische Basiswerte ein. Ein Kalorienrechner, der auf dieser Formel basiert, liefert schnelle Richtwerte \u2013 aber keine individualisierten Ergebnisse.<\/p><h3>Die Katch-McArdle-Formel<\/h3><p>Die Katch-McArdle-Formel geht einen Schritt weiter: Sie ber\u00fccksichtigt die fettfreie K\u00f6rpermasse (Lean Body Mass) statt des Gesamtgewichts. Dadurch ist sie besonders relevant f\u00fcr Menschen mit einem \u00fcberdurchschnittlich hohen oder niedrigen K\u00f6rperfettanteil.<\/p><p>Grundumsatz = 370 + (21,6 \u00d7 fettfreie K\u00f6rpermasse in kg)<\/p><p>Um diese Formel anwenden zu k\u00f6nnen, muss der K\u00f6rperfettanteil bekannt sein \u2013 zum Beispiel durch eine K\u00f6rperfettmessung per Bioimpedanzanalyse (BIA). Dieser Ansatz ist bereits deutlich individualisierter als die klassischen Formeln, aber immer noch eine Sch\u00e4tzung auf Basis von Strukturdaten, nicht von tats\u00e4chlichen Stoffwechselprozessen.<\/p><h2>Kalorienrechner \u2013 praktisches Werkzeug oder tr\u00fcgerische Vereinfachung?<\/h2><p>Online-Kalorienrechner sind heute allgegenw\u00e4rtig. Nahezu jede Fitness-App, jede Ern\u00e4hrungs-Website und viele Produkte im Bereich Gesundheitsmanagement bieten einen integrierten Kalorienrechner an. Die Bedienung ist denkbar einfach: Alter, Geschlecht, Gewicht, Gr\u00f6\u00dfe eingeben \u2013 und der Kalorienrechner spuckt einen Wert aus. F\u00fcr eine erste Orientierung ist das durchaus hilfreich. Wer einen groben Anhaltspunkt f\u00fcr seinen Kalorienbedarf sucht, bekommt mit einem Kalorienrechner einen schnellen Einstieg. Doch in der professionellen Beratung \u2013 ob im Personal Training, in der Physiotherapie oder in der Ern\u00e4hrungsberatung \u2013 st\u00f6\u00dft der Kalorienrechner schnell an seine Grenzen. Das Problem: Ein Kalorienrechner rechnet. Er misst nicht. Er sch\u00e4tzt auf Basis von Durchschnittswerten, die aus Studienpopulationen abgeleitet wurden. Individuelle Faktoren wie Hormonstatus, Schilddr\u00fcsenfunktion, chronischer Stress, Schlafqualit\u00e4t, Medikamenteneinnahme, Muskelmasse oder die tats\u00e4chliche Effizienz des Fettstoffwechsels bleiben dabei vollst\u00e4ndig unber\u00fccksichtigt. F\u00fcr Fachleute, die t\u00e4glich mit Menschen arbeiten, die trotz vermeintlich korrekter Kalorienplanung keine Fortschritte erzielen, ist das keine Kleinigkeit \u2013 es ist das Kernproblem.<\/p><h2>Warum der Grundumsatz von Person zu Person so stark variiert<\/h2><h3>Die Rolle der K\u00f6rperzusammensetzung<\/h3><p>Muskelmasse ist metabolisch aktiv. Sie verbraucht auch in Ruhe deutlich mehr Kalorien als Fettgewebe. Zwei Personen mit identischem K\u00f6rpergewicht, aber unterschiedlicher K\u00f6rperzusammensetzung k\u00f6nnen einen Grundumsatz aufweisen, der um mehrere hundert Kalorien pro Tag voneinander abweicht. Ein Kalorienrechner, der nur das Gesamtgewicht ber\u00fccksichtigt, kann diesen Unterschied nicht abbilden.<\/p><h3>Hormone, Stress und Schlaf<\/h3><p>Der Grundumsatz ist kein fixer Wert. Er ver\u00e4ndert sich in Abh\u00e4ngigkeit von Hormonen wie Cortisol, Insulin und Schilddr\u00fcsenhormonen. Chronischer Stress, Schlafmangel und Kalorienrestriktion k\u00f6nnen den Grundumsatz messbar senken \u2013 ein Ph\u00e4nomen, das in der Praxis h\u00e4ufig als <a href=\"https:\/\/uvida.de\/en\/2026\/07\/29\/hungerstoffwechsel-praezise-bestimmen\/?preview_id=48244&amp;preview_nonce=61e4bd7f1e&amp;preview=true\">Hungerstoffwechsel<\/a> bezeichnet wird.<\/p><h2>Hungerstoffwechsel, Stoffwechsel eingeschlafen \u2013 was steckt dahinter?<\/h2><p>The term <a href=\"https:\/\/uvida.de\/en\/2026\/07\/29\/hungerstoffwechsel-praezise-bestimmen\/?preview_id=48244&amp;preview_nonce=61e4bd7f1e&amp;preview=true\">Hungerstoffwechsel<\/a> beschreibt eine adaptive Reaktion des K\u00f6rpers auf anhaltenden Kalorienunterschuss. Der K\u00f6rper reduziert seinen Energieverbrauch, um die Energiereserven zu schonen. Das betrifft nicht nur den Grundumsatz, sondern auch die Aktivit\u00e4tsthermogenese und die W\u00e4rmeproduktion. In der Praxis \u00e4u\u00dfert sich das h\u00e4ufig so: Ein Klient reduziert seine Kalorienzufuhr, verliert zun\u00e4chst Gewicht \u2013 und kommt dann zum Stillstand. Die Waage bewegt sich nicht mehr, obwohl die Ern\u00e4hrung unver\u00e4ndert bleibt. Viele Betroffene beschreiben das Gef\u00fchl, der Stoffwechsel sei eingeschlafen. Und tats\u00e4chlich ist das keine Einbildung: Der K\u00f6rper hat sich angepasst. Das Problem f\u00fcr Fachleute: Wenn der Grundumsatz durch Kalorienrestriktion abgesunken ist, reicht ein herk\u00f6mmlicher Kalorienrechner nicht aus, um den neuen tats\u00e4chlichen Bedarf zu ermitteln. Die Formel rechnet weiterhin mit dem urspr\u00fcnglichen Gewicht und den urspr\u00fcnglichen Parametern \u2013 sie wei\u00df nichts von der metabolischen Adaptation.<\/p><h3>Stoffwechsel anregen \u2013 aber wie?<\/h3><p>Wer den <a href=\"https:\/\/uvida.de\/en\/2026\/08\/06\/stoffwechsel-anregen-4-profitipps\/\">Stoffwechsel anregen<\/a> m\u00f6chte, h\u00f6rt h\u00e4ufig pauschale Empfehlungen: mehr Protein essen, mehr Muskelmasse aufbauen, HIIT-Training, K\u00e4lteanwendungen, bestimmte Produkte. Manche dieser Ans\u00e4tze sind sinnvoll, andere sind \u00fcbersch\u00e4tzt. Entscheidend ist jedoch: Ohne zu wissen, wo der Stoffwechsel eines Menschen tats\u00e4chlich steht, bleibt jede Ma\u00dfnahme zum Stoffwechsel anregen ein Schuss ins Blaue. Ist der Grundumsatz tats\u00e4chlich abgesunken? Verbrennt der K\u00f6rper prim\u00e4r Fett oder Kohlenhydrate in Ruhe? Wie reagiert der Stoffwechsel auf Belastung? Diese Fragen lassen sich mit einem Kalorienrechner nicht beantworten.<\/p><h2>Fettstoffwechseltraining \u2013 Grundlage und Bedeutung in der Praxis<\/h2><p><a href=\"https:\/\/uvida.de\/en\/2026\/08\/11\/fettstoffwechseltraining-leitfaden-personal-trainer-physiotherapeuten\/\">Fettstoffwechseltraining<\/a> beschreibt Trainingseinheiten, die darauf abzielen, den K\u00f6rper in einem Intensit\u00e4tsbereich zu belasten, in dem er prim\u00e4r Fett als Energiequelle nutzt. Fettstoffwechseltraining ist besonders relevant f\u00fcr:<\/p><ul><li style=\"list-style-type: none;\"><ul><li>Gewichtsmanagement und K\u00f6rperfettreduktion<\/li><li>Ausdauerleistungsf\u00e4higkeit und aerobe Basis<\/li><li>Regeneration und Stressreduktion<\/li><li>Klienten mit metabolischem Syndrom oder Insulinresistenz<\/li><\/ul><\/li><\/ul><p>Das Problem in der Praxis: Die Intensit\u00e4tsbereiche f\u00fcr effektives Fettstoffwechseltraining sind individuell sehr unterschiedlich. Pauschale Herzfrequenzvorgaben wie \u201e60\u201370 % der maximalen Herzfrequenz&#8220; sind Sch\u00e4tzwerte \u2013 und k\u00f6nnen je nach Person erheblich vom tats\u00e4chlichen optimalen Trainingsbereich abweichen. Ohne individuelle Messung bleibt Fettstoffwechseltraining eine Ann\u00e4herung.<\/p><h2>Wenn Mitglieder stagnieren \u2013 das strukturelle Problem in der Beratungspraxis<\/h2><p>Viele Personal Trainer, Ern\u00e4hrungsberater und Physiotherapeuten kennen das Ph\u00e4nomen: Mitglieder stagnieren. Der Klient folgt dem Plan, h\u00e4lt die Kalorienempfehlung ein, trainiert regelm\u00e4\u00dfig \u2013 und trotzdem bewegt sich nichts. Kein Gewichtsverlust, keine Verbesserung der K\u00f6rperzusammensetzung, keine sp\u00fcrbare Leistungssteigerung. In vielen F\u00e4llen liegt die Ursache nicht in mangelnder Disziplin, sondern in einer unzureichenden Datenbasis. Wenn die Grundlage der Planung ein gesch\u00e4tzter Grundumsatz aus einem Kalorienrechner ist, fehlt das entscheidende Puzzlest\u00fcck: der tats\u00e4chliche, individuelle Energieverbrauch des K\u00f6rpers. Wenn Mitglieder stagnieren, stellen sich Fachleute h\u00e4ufig folgende Fragen:<\/p><ul><li style=\"list-style-type: none;\"><ul><li>Ist der Kalorienplan wirklich passend \u2013 oder basiert er auf einer Formel, die f\u00fcr diesen Menschen nicht stimmt?<\/li><li>Hat sich der Grundumsatz durch Di\u00e4ten oder Kalorienrestriktion ver\u00e4ndert?<\/li><li>Verbrennt der K\u00f6rper in Ruhe prim\u00e4r Fett oder Kohlenhydrate?<\/li><li>Ist die Proteinzufuhr wirklich bedarfsgerecht \u2013 oder wird Protein als Energielieferant verbrannt statt f\u00fcr Muskelaufbau genutzt?<\/li><li>Liegt ein Hungerstoffwechsel vor?<\/li><\/ul><\/li><\/ul><p>Diese Fragen lassen sich mit Formeln und Kalorienrechnern nicht zuverl\u00e4ssig beantworten. Sie erfordern eine Messung.<\/p><h2>Die Grenzen von Formeln \u2013 ein strukturelles Problem, kein Einzelfall<\/h2><p>Es ist wichtig zu betonen: Die g\u00e4ngigen Formeln zur Grundumsatzberechnung sind nicht falsch. Sie sind wertvolle Instrumente f\u00fcr die Orientierung und f\u00fcr epidemiologische Fragestellungen. Doch sie wurden auf Basis von Durchschnittswerten entwickelt \u2013 und der einzelne Mensch ist kein Durchschnitt. In der klinischen und sportwissenschaftlichen Forschung gilt die indirekte Kalorimetrie seit Jahrzehnten als Goldstandard zur Messung des Grundumsatzes. Dabei wird analysiert, wie viel Sauerstoff der K\u00f6rper verbraucht und wie viel Kohlendioxid er ausatmet. Aus diesem Verh\u00e4ltnis \u2013 dem respiratorischen Quotienten \u2013 l\u00e4sst sich nicht nur der tats\u00e4chliche Kalorienverbrauch ableiten, sondern auch, welche Substrate (Fett oder Kohlenhydrate) der K\u00f6rper gerade verbrennt. Diese Methode war lange Zeit Universit\u00e4tslaboren und klinischen Einrichtungen vorbehalten \u2013 aufwendig, teuer, nicht tauglich f\u00fcr die Breite Masse. Das hat sich ver\u00e4ndert.<\/p><h2>Was eine direkte Messung leisten kann, die ein Kalorienrechner nicht leistet<\/h2><p>Eine direkte Messung des Grundumsatzes via Atemgasanalyse liefert Informationen, die kein Kalorienrechner und keine Formel erzeugen kann:<\/p><ul><li style=\"list-style-type: none;\"><ul><li>Den tats\u00e4chlichen Grundumsatz in Kilokalorien \u2013 nicht gesch\u00e4tzt, sondern gemessen.<\/li><li>Den respiratorischen Quotienten \u2013 und damit die Information, ob der K\u00f6rper prim\u00e4r Fett oder Kohlenhydrate verbrennt.<\/li><li>Die individuelle Fettstoffwechseleffizienz \u2013 relevant f\u00fcr Ern\u00e4hrungsplanung und Fettstoffwechseltraining.<\/li><li>Hinweise auf metabolische Adaptation \u2013 zum Beispiel einen abgesunkenen Grundumsatz nach l\u00e4ngerer Kalorienrestriktion (Hungerstoffwechsel).<\/li><li>Eine fundierte Grundlage f\u00fcr individuelle Ern\u00e4hrungsplanung<\/li><\/ul><\/li><\/ul><p>F\u00fcr Fachleute, die t\u00e4glich mit Menschen arbeiten, die konkrete Ziele haben \u2013 Gewicht verlieren, Leistung steigern, Gesundheit verbessern \u2013 bedeutet das: bessere Daten, bessere Empfehlungen, bessere Ergebnisse.<\/p><h2>Moderne Atemgasanalyse in der Praxis \u2013 ein Ausblick<\/h2><p>Systeme zur Atemgasanalyse, die auf dem Prinzip der indirekten Kalorimetrie basieren, sind heute so weit entwickelt, dass sie auch au\u00dferhalb von Laboren eingesetzt werden k\u00f6nnen. Moderne Ger\u00e4te sind kompakt, nicht-invasiv und liefern innerhalb weniger Minuten verwertbare Ergebnisse. Das <a href=\"https:\/\/uvida.de\/en\/?utm_source=blog&amp;utm_target=business&amp;utm_country=de&amp;utm_medium&amp;utm_campaign&amp;utm_term=organic&amp;utm_content=grundumsatzberechnen\">uVida Atem-Stoffwechselanalyseger\u00e4t<\/a> ist ein Beispiel f\u00fcr diese Entwicklung. Es ist darauf ausgelegt, die L\u00fccke zwischen wissenschaftlichem Goldstandard und praktischer Anwendbarkeit zu schlie\u00dfen \u2013 f\u00fcr Personal Trainer, Ern\u00e4hrungsberater, Physiotherapeuten, \u00c4rzte und weitere Fachleute im Gesundheits- und Fitnessbereich. Mit dem uVida System k\u00f6nnen Fachleute ihren Klienten eine Grundumsatzmessung anbieten, die auf tats\u00e4chlichen Atemgasdaten basiert \u2013 nicht auf Formeln und Kalorienrechnern. Das System umfasst eine Atemgasanalyse-Einheit, eine Atemmaske mit Kopfgurt, einen Pulsgurt sowie die <a href=\"https:\/\/uvida.de\/en\/device-and-app\/expertenapp\/?utm_source=blog&amp;utm_target=business&amp;utm_country=de&amp;utm_medium=&amp;utm_campaign=&amp;utm_term=organic&amp;utm_content=grundumsatzberechnen\">uVida Trainer App<\/a>, die automatisierte Auswertungen, Ern\u00e4hrungspl\u00e4ne und Trainingspl\u00e4ne generiert. Es wurde in Zusammenarbeit mit der Universit\u00e4t Leipzig entwickelt, ist Made in Germany und wird von \u00fcber 1.000 Partnerstandorten in mehr als 25 L\u00e4ndern eingesetzt. F\u00fcr Fachleute, die bisher mit Formeln und Kalorienrechnern gearbeitet haben, kann die Atemgasanalyse eine sinnvolle Erweiterung des eigenen Angebots darstellen: als Differenzierungsmerkmal, als Qualit\u00e4tsmerkmal und als Antwort auf die Frage, warum Mitglieder stagnieren, obwohl alles \u201enach Plan&#8220; l\u00e4uft.<\/p><p><strong>Sie wollen mehr \u00fcber das uVida Stoffwechselanalyseger\u00e4t erfahren? Vereinbaren Sie hier Ihr unverbindliches Beratungsgespr\u00e4ch.<\/strong><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4813f80 elementor-widget__width-inherit elementor-widget-mobile__width-initial elementor-mobile-align-center elementor-align-center elementor-widget elementor-widget-button\" data-id=\"4813f80\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"button.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"elementor-button elementor-button-link elementor-size-sm elementor-animation-grow\" href=\"https:\/\/uvida.de\/en\/make-an-appointment\/?utm_source=blog&#038;utm_target=business&#038;utm_country=de&#038;utm_medium=&#038;utm_campaign=&#038;utm_term=organic&#038;utm_content=grundumsatzberechnen\">\n\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-content-wrapper\">\n\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-icon\">\n\t\t\t\t<svg aria-hidden=\"true\" class=\"e-font-icon-svg e-fas-comment-dots\" viewbox=\"0 0 512 512\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M256 32C114.6 32 0 125.1 0 240c0 49.6 21.4 95 57 130.7C44.5 421.1 2.7 466 2.2 466.5c-2.2 2.3-2.8 5.7-1.5 8.7S4.8 480 8 480c66.3 0 116-31.8 140.6-51.4 32.7 12.3 69 19.4 107.4 19.4 141.4 0 256-93.1 256-208S397.4 32 256 32zM128 272c-17.7 0-32-14.3-32-32s14.3-32 32-32 32 14.3 32 32-14.3 32-32 32zm128 0c-17.7 0-32-14.3-32-32s14.3-32 32-32 32 14.3 32 32-14.3 32-32 32zm128 0c-17.7 0-32-14.3-32-32s14.3-32 32-32 32 14.3 32 32-14.3 32-32 32z\"><\/path><\/svg>\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-text\">Contact us now<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1793824 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"1793824\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h2>Fazit: Grundumsatz berechnen ist ein guter Anfang \u2013 aber kein Endpunkt<\/h2>\n<p>Der Grundumsatz ist eine der wichtigsten Kennzahlen in der Ern\u00e4hrungs- und Trainingsberatung. Formeln wie Harris-Benedict oder Mifflin-St.-Jeor und ein guter Kalorienrechner sind sinnvolle Werkzeuge f\u00fcr eine erste Orientierung. Sie sind zug\u00e4nglich, schnell anwendbar und f\u00fcr viele Fragestellungen ausreichend. Doch f\u00fcr Fachleute, die individualisierte, evidenzbasierte Empfehlungen geben m\u00f6chten \u2013 f\u00fcr Klienten, bei denen Mitglieder stagnieren, bei denen der Verdacht auf Hungerstoffwechsel besteht, bei denen der Stoffwechsel eingeschlafen scheint oder bei denen Fettstoffwechseltraining gezielt eingesetzt werden soll \u2013 reicht eine Berechnung nicht aus. Der K\u00f6rper ist kein Durchschnitt. Eine fundierte Beratung sollte es auch nicht sein. Wer den n\u00e4chsten Schritt gehen m\u00f6chte \u2013 von der Sch\u00e4tzung zur Messung, von der Formel zur Datenbasis \u2013 findet in der modernen Atemgasanalyse ein Instrument, das den Grundumsatz, die Substratverwertung und die individuelle Stoffwechselsituation direkt und nicht-invasiv erfassbar macht.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Harris-Benedict, Mifflin-St.-Jeor &#038; Katch-McArdle im \u00dcberblick<\/p>","protected":false},"author":11,"featured_media":48326,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,34],"tags":[],"class_list":["post-48285","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-blog","category-partner"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/uvida.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/48285","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/uvida.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/uvida.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/uvida.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/uvida.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=48285"}],"version-history":[{"count":46,"href":"https:\/\/uvida.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/48285\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48408,"href":"https:\/\/uvida.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/48285\/revisions\/48408"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/uvida.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/48326"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/uvida.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=48285"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/uvida.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=48285"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/uvida.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=48285"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}